Da hier in der Gegend auch Fiberglas verlegt wird - brauche ich zwar nicht, aber bevor man DSL kündigt - bin ich dabei nach und nach das Netzwerk auf 1Gb bzw. 2.5Gb umzurüsten. Ich fand den USW-Flex-2.5G-5 für günstiges Geld und habe es versucht.

Kleiner Nachteil - hatte ich überlesen - hat das Teil keine Konfigurations-Oberfläche (GUI). Bei unifi-Geräte spielt der Controller eine wichtige Rolle. Zum Glück kann man den lokal betreiben. Theoretisch kann man den danach wieder offline setzen; habs deshalb kurzerhand auf den linux Laptop installiert. Etwas trikky, da debian+ubuntu bereits höhere Versionen der mongoDB verwenden, als der Controller.

Also die “alte” Version (<=8.0) in die apt-Umgebung einbinden und die unter unifi-firmware bereitgestellte Unifi Network Application laden und starten; ggf. noch die passende java-Umgebung installieren. Dann kommt noch die AVX-Abhängigkeit der CPU hinzu. Jedenfalls lief es… Kann man so machen, aber der Laptop mit dem unifi-Controller sollte im Hauptzweig des Netzes hängen, doof wenn man ständig innerhalb des Netzes hin und her wechselt.

Aber da ist ja noch proxmox und statt einiger User-Skripte auf github, gleich die proxmosVE helper-skripte verwenden. Und zwar das Folgetool unifi OS server. Funktioniert auch mit weniger RAM und Festplattenkapazität, allerdings wird bei der Installation einiges an temp. Speicherplatz verbraucht. Probieren also angesagt.

Ich habs als Container installiert und auf Anhieb auf https://localhost:11443 aufrufen können. Dann unter unifi ein kostenloses Account anlegen und gut ist.

Die Oberfläche des unifi OS server bietet alles mögliche an Einstellungen; erstmal werden updates eingespielt und die Firmware der unifi-Geräte aktualisiert. Danach sollte man die auto. Updates abschalten und sich ggf. über Aktualisierungen via Tool informieren lassen - muss man halt selber wissen…

Hauptthema ist eigentlich das VLAN: die Konfig des GS1200-5 hatte ich ja schon. Unter unifi OS server wird das VLAN zunächst unter network eingetragen. Hier sind leider die Ports 1+5 fest vergeben: 5 quasi als WAN, und 1 als dhcp. D.h. die Ports 2,3,4 sind bei mir z.B. als VLAN 10,20,30 angegeben. Dann folgt auf dem Switch unter port manager die weitere Port-Zuweisung, alias tagging. Hierbei immer VLANs anklicken, damit die optische VLAN-tagging Belegung auch sieht.

Nach einiger Zeit funktioniert auch alles wie es soll…


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