Ich bin eher zufällig draufgestossen, nämlich auf  einen Bericht über den Gaincard von 47Labs. Eine Endstufe mit wenigen Bauteilen und trotzdem (oder genau deshalb) High-End... Und da werkelt nur ein LM3875 Halbleiterchip, kaum zu glauben.

Dass die DIY-Gemeinde sich bald damit befasste, ist nicht verwunderlich; der Name Gainclone prägt diverse Nachbauten. Ich habe mich für den Nachbau von M. Feuerbacher und den Snubber-Netzteil eines Landsmannes, Carlos Machado, entschieden. 

Bei der ersten Version habe ich noch jedem Kanal eine eigene Energiequelle gegönnt, bei der 2ten Version wurde das Netzteil getrennt aufgebaut und die Endstufe frei verdrahtet. Der ersten Version wurde zwischenzeitlich ein grösserer Kühlkörper verpasst und da werde ich noch einen sog. "stepped Attenuator" (12er, wie beim Original) einbauen; bei der 2ten Version werkelt ein blauer ALPS-Poti.
Dazu gesellte sich noch ein RIAA-Preamp aus der c't-Schmiede (c't13/02). Fehlt noch der passive Preamp als ladder Attenuator in der 24er 4-fach-Ausführung.

gainclonegainclone
gainclone 2riaa preamp